Muttertagssprüche mit Bildern

Geschichte und Hintergrund

Den zweiten Sonntag im Mai jeden Jahres werden die Mütter gefeiert – zumindest in den meisten Ländern der Erde. Denn leider wird ihr Verdienst für die Gesellschaft meist nicht gebührend genug geschätzt, was mit einem Tag zu ihren Ehren ausgeglichen werden soll. Schließlich haben sie ein oder mehrere Kinder zur Welt gebracht und stehen damit in einem noch viel engeren Verhältnis zu unserem Nachwuchs als es die Väter tun. Diesem Verdienst soll an ihrem Ehrentag Rechnung getragen werden. Sie bekommen Blumen, Gedichte, Bilder und noch viele weitere Dinge geschenkt. Nachwuchs und Lebenspartner möchten einfach mal „Danke“ sagen. Allerdings wissen die Menschen meist viel zu wenig über den Muttertag. Oft wird dieser nur routinemäßig gefeiert und Geschenke verteilt, ohne seinen Ursprung, die Hintergründe und Geschichte genau zu kennen. Seit wann gibt es den Muttertag eigentlich? Von wem wurde er erfunden und wer hat ihn maßgeblich geprägt?

Diese und noch viele weitere Fragen drängen sich einem sofort auf. Außerdem sollte man sich darüber Gedanken machen, warum so viele Frauen dem Muttertag negativ gegenüber stehen.

Woher kommt der Muttertag, woher hat er seinen Ursprung?

Wann ist der Muttertag also entstanden bzw. wo liegt sein Ursprung? Auf diese Frage gibt es keine einheitliche Antwort, da viele parallele Strömungen Einfluss auf den Muttertag, so wie wir ihn heute kennen, hatten. Allerdings wird als Ursprung meist Julia Ward Howe, eine bekannte Vertreterin der amerikanischen Frauenbewegung, genannt. Sie trat 1872 mit der Forderung an die Öffentlichkeit, einen Tag im Jahr festzulegen, der Müttern aus den USA gewidmet sein soll. Die Idee, die dahinter steckte, war es, sie für all ihre Mühen zu ehren. Allerdings zog sich die offizielle Einführung eines solchen Tages noch eine ganze Zeit hin. So blieb Howes Wunsch zunächst unerhört. Erst als sich im Jahr 1914 die Feministin Anna Jarvis ebenfalls für einen Tag zu Ehren der Mütter einsetzte, ist dem Wunsch so vieler Frauen entsprochen worden: Der Muttertag wurde eingeführt, und Anna Jarvis gilt seitdem als Begründerin. Unabhängig von den Ambitionen einiger Frauenrechtler der Moderne, sind jedoch bereits im Altertum Aspekte des heutigen Muttertags erkennbar. Die Alten Griechen feierten etwa ein Fest, an dem die Mutter des Gottes Zeus geehrt wurde. Unglücklicherweise zerbrach diese Tradition mit dem Zerfall des griechischen Reiches. Dafür orientierten sich die Herrscher vieler anderer Länder an ihr und führten einen solchen Tag in ihrem Herrschaftsgebiet ein.

Wie wird der Muttertag hierzulande gefeiert?

Hierzulande gibt es keine festen Riten, nach denen der Muttertag gefeiert wird. Es gilt lediglich der Grundsatz: Trage deine Mutter an ihrem Ehrentag auf Händen. Darunter fällt Frühstück ans Bett bringen, den Hausputz erledigen, ihr Blumen kaufen und ihr auch jede andere Arbeit abnehmen. Mütter sollen sich am Muttertag entspannen können und sich hegen und pflegen lassen. Allerdings ist es genau das, was so viele Mütter am Muttertag kritisieren und warum diese diesen nicht feiern wollen. Sie an einem Tag im Jahr auf ein Podest zu heben, empfinden diese als Hohn. Schließlich leisten sie das ganze Jahr über eine herausragende Arbeit, die nicht auf einen Feiertag reduziert werden solle. Denn ein Tag zu ihren Ehren würde noch lange nicht ihren eigentlichen Verdienst widerspiegeln.

Es finden sich also sowohl Befürworter als auch Gegner des Muttertags, die alle gute Argumente für ihre jeweilige Position haben. Dennoch bleibt abschließend zu sagen: Der Muttertag hat einen festen Platz in unserer Gesellschaft und der deutschen Geschichte. Viele freut es zu wissen, dass es einen Tag im Jahr gibt, an dem die Mütter für ihre harte Arbeit geehrt werden.